DO 26.04.: AKKORDEONALE 2018 – das Festival im Festival

DIE VERANSTALTUNG IST AUSVERKAUFT!
Welches Instrument setzt mehr Glückshormone frei als Schokolade?
Das Akkordeon! /// Beginn: 20.00 Uhr in der Adventskirche, Lassallestraße 2.

Dieser Multikulti -Tausendsassa setzt sich über Landes- und Kontinentalgrenzen hinweg, bereichert sich an kultureller Vielfalt und hat sich in sämtlichen musikalischen Stilrichtungen gemütlich eingerichtet – ob als Solist oder tragbares Orchester.
Bei so viel Reichtum und Lebendigkeit ist es auch noch das Instrument, über das es die meisten Vorurteile gibt – viel Feind, viel Ehr’!
Grund genug auf der AKKORDEONALE diese eigenwillige kleine Wunderkiste zu feiern! Zum zehnten Mal lädt der Drahtzieher des Festivals, Servais Haanen, zu einer reichhaltigen Portion Kultur à la Welt:
Meisterhafter Rembetiko und Balkan-Jazz treffen auf leidenschaftlichen brasilianischen Forró, ägyptischer Indie-Folk mit Tiefgang begegnet Bandoneon-Magie aus Buenos Aires, angerichtet an niederländischer Klangästhetik und garniert mit jazzigem Kontrabass aus Italien, Gitarre sowie kristallklarer portugiesischer Fado-Gitarre.
Als Sahnehäubchen eine kabarettreife Moderation.

Dimos Vougioukas (Griechenland) Akkordeon vom Olymp

Dimos begann sein Akkordeon-Studium schon mit 11 Jahren am Konservatorium von Vólos, promovierte mit Auszeichnung und hat sich auf die Musik seiner Heimat Griechenland und den Balkan spezialisiert. Er spielte mit erstklassigen Balkan-Akkordeonisten wie Petar Ralchev und Ionica Minune zusammen sowie mit diversen Koryphäen griechischer Musik (Nena Venetsanou, George Dalaras, Glykeria, Nana Mouskouri usw). Neben seinen solistischen Tätigkeiten (u.a. beim Estoudiantina Orchestra und Philharmonischen Orchester von Vólos) hat Dimos zwei Bands: „Athens Tango“ und das „Dimos Vougioukas Gypsy Ensemble“. Außerdem arbeitet er als Komponist und Arrangeur.

João Pedro Teixeira (Brasilien) Feuriger Forró do Brasil

João Pedros musikalische Wurzeln erstrecken sich über eine breite Palette brasilianischer Musikgenres von den puren südlichen Xotes und Milongas bis hin zum Reichtum des nordöstlichen Forró Pé-de-Serra. João Pedro hat für sich eine außergewöhnliche Technik des Akkordeonspielens kreiert, die sich z.B. im Gebrauch der Bässe in einer bisher unbekannten Weise zeigt. Die Intimität zwischen ihm und seinem Instrument, seinen Arrangements und Improvisationen, sind berührend und mitreißend. Schon jetzt gehört João Pedro zu den legendären brasilianischen Akkordeonisten wie Hermeto Pascoal, Sivuca, Oswaldinho do Acordeão und Dominguinhos.

Youssra El Hawary (Ägypten) Die Rose von Kairo

Youssra ist Akkordeonistin, Komponistin, Songwriterin, Sängerin und Schauspielerin. Ihr einzigartiger musikalischer Stil ist von verschiedensten Genres geprägt. Mit dem Akkordeon begleitet Youssra sich selbst bei ihren sozialkritischen politischen Liedern. In sehr kurzer Zeit wurde sie zu einer der ausgesprochenen Frauenstimmen in Ägypten, die besonders nach ihrem ersten Musikvideo „El Soor“ oder „The Wall“ (einem bissigen Kommentar zur Situation in Ägypten) viel Aufmerksamkeit erhielt. „El Soor“ gewann den ersten Platz im weltweiten Fair Play Wettbewerb für Musikvideos gegen Korruption. Mit ihrer „Youssra El Hawary Band“ ist sie auf Konzerten und Festivals in Ägypten und im Ausland unterwegs.

OMAR MASSA (Argentinien) Magie auf Bandoneon

Omar debütierte mit sieben Jahren im berühmten Tango-Haus „Café Tortoni“ in Buenos Aires mit Musik von Astor Piazzola. Mit 12 begann er am Nationalen Konservatorium Bandoneon zu studieren, unterrichtet von renommierten Maestros wie Rodolfo Mederos, Marcos Madrigal, Julio Pane. und Alejandro Barletta. Obwohl Omar seine Wurzeln in der Tangomusik hat, widmet er sich der Konzertmusik, vor allem der Musik Astor Piazzollas und dem europäischen und lateinamerikanischen Barockrepertoire. Omar trat mit international bekannten Künstlern wie Placido Domingo auf, komponierte mehrere Ensemblewerke und ist als Solist ein viel gefragter Musiker bei Symphonie- und Kammer-Orchestern in Amerika und Europa.

Servais Haanen (Niederlande) Der Meister feiner Klänge

Als musikalischer Querdenker ist Servais Haanen Drahtzieher und Organisator der Akkordeonale. Er komponiert und arrangiert die Ensemble-Stücke des Festivals und führt durchs Programm. Seine mit knochentrockenem Humor gespickten Moderationen haben bereits Kultstatus. Schon lange arbeitet Servais daran, die Grenzen der Ziehharmonika zu sprengen und Elemente aus neuer Musik, Minimalstrukturen und anderen ausgefallenen Klängen zu integrieren. Dank einer vielfältigen Bandarbeit (u.a. Appellation Contrôlée, Quatro Ventos, KlangWeltenFestival) und Komponistentätigkeit für Musiktheater-Produktion und Dokumentarfilm bringt Servais unterschiedlichstes Musikmaterial ins Spiel. Neben seiner Dozententätigkeit für Akkordeon ist die Ensemblearbeit mit außergewöhnlicher bis unmöglicher Besetzung eine seiner liebsten Beschäftigungen

Begleitmusiker: Kontrabass: Veronica Perego (Italien) / Gitarre und Fado-Gitarre: Rafael Fraga (Portugal)